Verdauung

Die Verdauung und Aufnahme
von Nährstoffen aus der Nahrung

Was macht unser Verdauungssystem
mit der Nahrung, die wir gegessen haben?

Essen ist für uns Menschen ein Grundinstinkt. Seit jeher versorgt die Nahrung unseren Körper mit der Energie und den Nährstoffen, die wir benötigen, um zu funktionieren.

Aber was passiert mit dem Essen im Inneren unseres Körpers? Wie wird das, was wir essen, verdaut? Und in welchem ​​Stadium des Prozesses kann Verstopfung auftreten?

Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

1. Von der Gabel in den Mund

Alles beginnt beim Essen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir die Kontrolle über die Lebensmittel haben, die wir zu uns nehmen, und dass genügend Ballaststoffe für eine gute Verdauung unerlässlich sind.

Wenn wir kauen, zerlegen unsere Zähne das Essen in kleinere Stücke. Gleichzeitig beginnt ein Enzym namens Speichelamylase den Verdauungsprozess von Kohlenhydraten. Die Zunge hilft dabei, Nahrung (jetzt Bolus genannt) in Richtung Rachen zu drücken. Wenn wir schlucken, wird der Bolus in die Speiseröhre transportiert.

Wussten Sie schon?
Beim Schlucken verhindert unser Kehldeckel, dass der Bolus in die Luftröhre gelangt, während das Zäpfchen die Nasenhöhle schützt.

2. Der Verdauungsprozess beginnt in der Speiseröhre

Die Verdauung selbst beginnt, wenn sich der Bolus die Speiseröhre hinunterbewegt. Dieses 25 cm lange Organ bewegt den Bolus durch eine Reihe von Kontraktionen, die als Peristaltik bezeichnet werden, bis zum Magen.

Wussten Sie schon?
Die Speiseröhre bewegt Nahrung durch eine Reihe von Muskelkontraktionen. Dieser Vorgang wird als "Peristaltik" bezeichnet.

3. Der Magen und seine Verdauungssäfte gehen an die Arbeit

Der Magen spielt eine wichtige Rolle bei der Verdauung. Starke Muskeln in der Magenwand bewegen und komprimieren die Nahrung, während Salzsäure und Enzyme sie chemisch abbauen. Vor dem Verlassen des Magens wird die teilweise verdaute Nahrung in eine dicke Mischung namens Chymus umgewandelt. Dann wird sie langsam in den Dünndarm übertragen.

Wussten Sie schon?
Die Verdauung im Magen kann zwischen drei und sieben Stunden dauern.

4. Die Nährstoffe werden im Dünndarm absorbiert

Der Dünndarm ist für den grössten Teil des Verdauungsprozesses verantwortlich, aber auch die Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase spielen eine Rolle. Die Muskeln des Dünndarms mischen die vorverdaute Nahrung mit dem Pankreassaft und der Galle und reduzieren schliesslich den Chymus. Während dieser Phase bewegen die Kontraktionen der Wände des Dünndarms die Nahrung vorwärts.

5. Die Nährstoffe werden im Rest des Körpers verteilt

Diese lange Reise gibt unserem Körper genug Zeit, um die verschiedenen Nährstoffe durch die Wand des Dünndarms ins Blut aufzunehmen. Sobald sie im Blutkreislauf sind, werden sie zur Verarbeitung in die Leber transportiert und dann im Rest des Körpers verteilt.

Wussten Sie schon?
Der Dünndarm ist durchschnittlich sechs Meter lang: Genauso hoch, wie ein zweistöckiges Gebäude!

6. Alles endet im Dickdarm (Kolon)

Alles, was nicht vom Dünndarm aufgenommen wurde, gelangt in den Dickdarm. In diesem Stadium werden nur Wasser und Mineralien wie Natrium absorbiert und der Abfall als Stuhl ausgestossen.

Wenn sich die Nahrung zu langsam durch den Verdauungstrakt bewegt, nimmt der Dickdarm zu viel Wasser auf, was zu harten, trockenen Stuhlgängen führt, die schwer abzuführen sind. Wenn Sie Ballaststoffe wie PHGG in Ihre Ernährung aufnehmen, können Sie einen gesunden Stuhlgang sicherstellen und Verstopfung vorbeugen.

Der Verdauungsprozess wird nach jeder Mahlzeit immer wieder wiederholt. Dies stellt sicher, dass wir über 90 % der Proteine, Fette und Kohlenhydrate aufnehmen, die wir zu uns nehmen!